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Falt-Ferien-Flieger – Flugreisen mit RC-Zubehör

 

Wie kommt das RC-Flugzeug am einfachsten mit auf die Ferien-Insel? FliteTest liefert die perfekten Falt-Ferien-Flieger!

Inseln zeichnen sich in vielen Fällen dadurch aus, dass es kräftig windet, eine hervorragende Voraussetzung für Modellflug. Mit dem Inselcharakter geht aber häufig einher, dass man mit dem Flugzeug anreisen muss oder möchte. Ein konventionelles RC-Modell ist denkbar schlecht als Begleiter auf Flugreisen geeignet. Praktischerweise hat FliteTest uns RC-Freunden den perfekten Flatpack-Ferienflieger in die Hand gespielt.

In der Rohform, also als frisch geschnittener Schaum, ist so ein FliteTest-Flieger ausgesprochen kompakt, und man benötigt nur ein Minimum an Zubehör, um daraus ein flugfertiges Objekt zu machen. Vor einiger Zeit habe ich aus Jux eine Packung Adams-Board bestellt, um mit dem “richtigen” Schaum ein paar FliteTest-Modelle nachzubauen, also habe ich mir die Teile natürlich selbst zurechtgelasert. Genau so gut könnte man sich natürlich auch Kits direkt aus USA kommen lassen.

Als Referenz für zukünftige Gelegenheiten, und für andere Interessierte, stelle ich hier meine Packliste zur Verfügung.

 

Rohmaterial 220g
Props (und Adapterstücke für Prop-Wellen)
Kabelbinder
FliteTest Servo-Horn und Motormontage-Platten
Barbecue-Sticks
Kohlestäbe (für Reparaturen)
Flugzeugsperrholz (für Reparaturen)
div. Schrauben (Motor-Montage, Spinner-Muttern)
Servohorn-Einstellerdingsda…
Draht 1mm
Kleben 670g
Heissklebe-Pistole, Sticks
Cyanoacrylat, 2K-Epoxy
Schraubenzieher-Set
 Tape dünn
Tape faserverstärkt
Werkzeug 350g
Zange mit Seitenschneider
Cutter
Schraubenzieher-Set
 Schraubenschlüssel M5
(ja, ich hasse es, mit der Zange Muttern zu belästigen…)
Strom 1300g
Ladegerät
Netzteil
LiPo
Adapterkabel
Elektronik 1050g
Fernsteuerung (mit Akku)
Servos
Motoren
ESCs
Empfänger
LiPo-Telemetrie-Sensor
(meine Akkus halten seither doppelt so lang…)
Servo-Verlängerungskabel
Total ca. 3600g

Mit dem aufgeführten Material lassen sich ein FT Mini Arrow und ein FT Bloody Baron bauen. Das Zusatzgewicht, welches durch einen weiteren Flieger entsteht, ist im Verhältnis zum “Grundgewicht” von Fernsteuerung, Ladegerät und Werkzeug marginal. In diesem Fall hätte ich wohl 200-300g gespart, wenn ich nur die Teile für ein einziges Modell mitgenommen hätte.

Nicht aufgeführt ist hier der Schaum für die Fliegerchen. Der Schaum kommt nochmals auf 100-200g pro Flieger. Für zerstörungsarmen Transport habe ich die Teile auf eine dünne Sperrholz-Unterlage gelegt, mit Frischhaltefolie fixiert (…!) und schön mittig im Koffer untergebracht. Die Teile haben beim Transport nur minimal Schaden genommen. Aus Platzgründen habe ich diverse Stücke nochmals unterteilt und Klappen abgeschnitten, damit die benötigte flache Grundfläche kleiner wird. Vor dem Zusammenbau habe ich die abgetrennten Stücke mit Tape wieder verbunden.

Die LiPos müssen für den Transport im Flieger natürlich ins Handgepäck. Die Fernsteuerung habe ich ebenfalls darin untergebracht, um ihr eine eingermassen weiche Reise zu garantieren. Beim Security-Check musste ich dann übrigens alles (und nicht nur, wie vorgeschrieben, PCs und LiPos) einzeln auspacken zum Röntgen. Das Handgepäck mit SLR-Kamera, mehreren Objektiven, GoPro, Stativ, etlichen Netzteilen, 2 Tablet-Computern und der Fernsteuerung muss im Röntgenbild offenbar sehr zum Fürchten ausgehen haben…

Die Ausrüstung hat sich ansonsten bestens bewährt, ich habe keine entscheidenden Teile vermisst.

1 Comment

  1. Marcel

    Hallo! Ein ganz toller Bericht und vor allem coole Fotos! Überhaupt die ganze Web ist sauber und interessant aufgebaut. Nun, ich betreibe auch seit 2005 RC Modellbau und bin seit 3 Jahren extrem im FPV tätig. Zurzeit mache ich viele Bauberichte über die FPV Racer. Ich wünsche dir noch viel Spass mit dem tollen Hobby!
    Es grüsst Marcel

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